Der Beratungslehrer

Mein Name ist Eric Henzler, ich bin euer Beratungslehrer am Goethe-Gymnasium Ludwigsburg.

Beraten lassen können sich bei mir sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Eltern. Ich biete Unterstützung an bei:

  • allgemeine Probleme und Fragen zum Thema Lernen ("Lernen lernen")
  • Schwierigkeiten in einzelnen Fächern
  • Prüfungsangst
  • gefährdeter Versetzung
  • Fragen zu unterschiedlichen Bildungswegen (Schullaufbahnberatung)
  • Konflikten mit Mitschülern, in der Klasse oder mit Lehrern Krisensituationen

Sprechzeiten im Schuljahr 2019/ 2020

Achtung! Bis auf Widerruf durch das ZSL darf vor Ort aufgrund des Infektionsschutzes keine Beratung durchgeführt werden. Deshalb biete ich für die Zeit nach Pfingsten eine telefonische Beratung an.
Sie erreichen mich mittwochs zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr unter der Rufnummer 0 15 25/ 6 24 45 11

Grundlagen der Beratung sind:

  • Freiwilligkeit: Der Beratungslehrer wird nur aktiv im Auftrag der Schülerinnen und Schüler, das Beratungsverfahren ist zu jedem Zeitpunkt freiwillig.
  • Verschwiegenheit und Vertraulichkeit: Der Beratungslehrer unterliegt der Schweigepflicht, auch gegenüber anderen Lehrern oder der Schulleitung.
  • Beratung ist individuelle Hilfe zur Selbsthilfe: Ohne Eure Mitarbeit geht es nicht!

Bei Bedarf können verschiedene Testverfahren (z.B. im Hinblick auf Schulangst, Lern- und Arbeitsverhalten, Begabung) durchgeführt werden.
Nach ausdrücklicher Einwilligung werden – falls nötig – externe Beratungsstellen hinzugezogen.

Über die Tätigkeit eines Beratungslehrers

Was ist eine Beratungslehrerin/ein Beratungslehrer ?


Eine Beratungslehrerin/ein Beratungslehrer ist eine/ein vom Regierungspräsidium eingesetzte/r Lehrerin/Lehrer, die/der nach 1 ½-jähriger Ausbildung dazu befähigt ist, Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten, Schullaufbahnfragen und Verhaltensproblemen zu beraten. Die Eltern werden in den Beratungsprozess in der Regel mit einbezogen. Die direkt übergeordnete Dienststelle ist die schulpsychologische Beratungsstelle des Landkreises (=Schulpsychologische Beratungsstelle Ludwigsburg, Karlsplatz 5/1, 71638 Ludwigsburg).

Wer wird beraten ?

Schülerinnen und Schüler können eine Beratung in Anspruch nehmen, die mit dem Lernen Schwierigkeiten haben und deren Noten nicht gut genug oder abgefallen sind. In diesen Fällen kann die Beratungslehrerin/der Beratungslehrer unterstützen durch nützliche Lern- und Arbeitstechniken und Motivationshilfen geben. Außerdem berät sie/er, wenn eine Schullaufbahnentscheidung ansteht, d.h. eine Klasse wiederholt werden sollte oder eine andere Schule geeigneter ist. Auch Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe können eine Beratung aufsuchen, wenn schulische Probleme bzw. Schullaufbahnfragen auftreten. Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten haben, sich in ihre Klasse zu integrieren oder mit der Schul- und Hausordnung des Goethe-Gymnasiums in Konflikt geraten, können ebenso beraten werden. Bei psychischen Problemen, Drogenproblemen und bei Essstörungen (Ansprechpartnerin im Haus: Frau Betz, Sucht- und Gewaltpräventionsbeauftragte) oder anderen körperlichen bzw. psychischen Schwierigkeiten verfügt die Beratungslehrerin/der Beratungslehrer über gute Adressen zur Weitervermittlung.

Welche Voraussetzung muss für eine Beratung gegeben sein ?

Schülerinnen und Schüler können dann beraten werden, wenn sie sich freiwillig anmelden und die Eltern ihr schriftliches Einverständnis geben (bei Minderjährigen). Die Beratungslehrerin/der Beratungslehrer unterliegt dann der absoluten Schweigepflicht, d.h. keine Informationen über die/den ratsuchende/n Schülerin/Schüler dringen nach außen, es sei denn, sie/er wird davon entbunden.

Wie läuft eine Beratung ab ?

Innerhalb einer Beratung führt die Beratungslehrerin/der Beratungslehrer mehrere Gespräche mit der/dem Betroffenen, den Eltern und auf Wunsch mit den Lehrerinnen und Lehrern, um sich ein möglichst vollständiges Bild machen zu können. Es werden, falls notwendig, Tests durchgeführt und Fragebögen beantwortet, deren Ergebnisse die bisher gesammelten Erkenntnisse erweitern und Aufschluss geben über das jeweilige Problem. Abschließend wird ein Auswertungsgespräch geführt, in dem der Schülerin/dem Schüler (gemeinsam mit den Eltern) die Ergebnisse aller Untersuchungen erklärt und Empfehlungen für eine zukünftige Verbesserung der schulischen Situation ausgesprochen werden. Die Umsetzung dieser Empfehlungen liegt dann in den Händen der Schülerin/des Schülers und ihrer/seiner Eltern.